Madeira (Portugal) 09/14 - Trinidad & Tobago (Karibik) 02/18


Tobago & Trinidad, Karibik, August '17-Feburar 2018



Suriname, Südamerika, 23. Mai -Ende Juli 2017

Suriname ist das westliche Nachbarland Französisch Guyanas und wird zu 90% von Regenwald bedeckt. Eine Strasse führt von Osten (Albina) nach Westen (Niew Nickerie), eine weitere von Norden (Paramaribo) nach Süden (Adjoni). In Adjoni ist Schluss, von hier aus geht es nur noch mit Kanus weiter. Dabei ist man noch nicht mal in der Hälfte des Landes angekommen. Die Kanus sind die einzige Verkehrsmöglichkeit in eine Vielzahl von Dörfern, die am Ufer des Suriname-Flusses liegen und zu denen keine Strasse führt. Die Menschen dort leben sehr ursprünglich in mehrheitlich einfachen Holzhütten ohne Strom. Am Fluss spielt sich das Dorfleben hab, hier wird gewaschen, gekocht und gebadet. Fremde werden toleriert, sind aber nicht willkommen. Dafür haben wir den Rest des Landes, sprich: die per Auto erreichbaren Gebiete als sehr gastfreundlich erlebt. Sei es im kleinen Indianerdorf Reti Doti in der Nähe der ehemaligen Jodensavanne, sei es in Domburg bei unserem Autovermieter Rickie und seiner Familie oder in Paramaribo: Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit. Dies ist sicherlich mit ein Grund, warum wir noch immer hier sind :-) Weitere Gründe sind die faszinierende Natur des Regenwaldes und die unschlagbar günstigen Preise: € 12.-/Tag für ein Auto mit 8 Sitzplätzen, € 10-20.- für ein Abendessen für die ganze Familie... So günstig haben wir noch nie gelebt, seit wir unterwegs sind!

 

Suriname war bis 1975 holländische Kolonie, und so ist die Amtssprache heute Holländisch, während die Einheimischen untereinandern Sranan sprechen. Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus Holländern, ehemaligen Sklaven aus Schwarzafrika, Ureinwohnern, Kontraktarbeitern aus Indien und später Java, die nach Ende der Sklaverei als billige Arbeitskräfte ins Land geholt wurden. Suriname ist buchstäblich ein Schmelztigel verschiedener Kulturen, was sich auch auf der Speisekarte niederschlägt: Neben Bamie und Nasie Goreng gibt es indisches Roti und holländische Kip (Poulet) in allen Varianten.



Französisch Guyana, Südamerika, 3. März - 22. Mai 2017

In Französisch Guyana sind wir tatsächlich in der EU, sprich: in Frankreich. Die südamerikanische Region ist nach wie vor Französische Provinz. Wir bezahlen in Euro und kaufen europäische Produkte. Insbesondere mit einer typisch französischen Manier kommen wir in Berührung: Mit der Streikkultur. Während eines ganzen Monats wird im ganzen Land gestreikt, um soziale Reformen anzustossen. Die Wahl des Zeitpunks fällt - natürlich - kurz vor die französischen Präsidentschaftswahlen. Da die Strassen blockiert sind, bekommen die Geschäfte keinen Nachschub, und nach drei Wochen gibt es keine Früchte, kein Gemüse, kein Mehl, keine Milch und auch sonst vieles nicht mehr zu kaufen. Die Regalreihen in den beiden grösseren Supermärkten 8 à Huit und Super U sind gähnend leer. Wir sind froh um den Wochenmarkt, der meistens stattfindet, mit stark eingeschränktem Angebot zwar, aber immerhin. Wir bunkern und warten auf das Ende des Streiks.

 

Als er dann endlich vorbei ist, beginnt die Regenzeit. Zum Glück ist es täglich für 2-3 Stunden trocken, das reicht in der Regel, um mit Guia Gassi zu gehen und um einzukaufen. Ein Highlight ist der Raketenstart der Ariane in Kourou. Ansonsten geniessen wir das Baden im Maroni-River, dem Grenzfluss zu Suriname. Das sedimentreiche, braune Wasser ist immer angenehm kühl und erleichtert den Umgang mit der schwülfeuchten Hitze des Landes.

 

Französisch Guyana wird von Franzosen, Ureinwohnern, ehemaligen schwarzafrikanischen Sklaven und Surinamesen bewohnt. Die kulturellen Unterschiede sind in den verschiedenen Wohnquartieren der unterschiedlichen Bevölkerungen deutlich sichtbar: europäisch anmutende Häuser bei den Franzosen, hübsche, gepflegte Holzhäuschen bei den Ureinwohnern und oftmals schäbige Hütten bei den Afrikanern und Surinamesen. Obwohl die Surinamesen durchaus auch ansprechend bauen können, wie wir Juni/Juli in Surinam sehen werden.


Atlantik-Überquerung, 14. Februar - 3. März 2017

Vom 14. Februar bis 3. März 2017 haben wir den Atlantik überquert. Relativ konstanter Passatwind zwischen 10 und 18 Knoten hat uns rübergeschoben, vorzugsweise unter unserem Lieblingssegel, dem Parasailor. Pannen-, unfall- und krankheitsfrei sind wir gemeinsam mit Sylvia und Mika Kirchherr am 3. März in Saint-Laurent-du-Maroni in Französisch Guyana eingetroffen. Es war ein einmalig schönes Erlebnis!

 

Between 14th of February and 3rd of March we crossed the Atlantic. Fair trade winds between 10 and 18 knots blow us to South America, and we could use very often our favorite sail, the Parasailor. Without any technical defect or other problems we arrived together with Sylvia and Mika Kirchherr on 3rd of March in Saint-Laurent-du-Maroni in French Guyana. It was a fantastic trip!


Trailer ABSCHIED VON AFRIKA


Sao Vicente, Kapverden, 08/16 + 01-02/17, Afrika

Seit 10. Juli 16 sind wir auf den Kapverden! Wir liefen am Sonntagmittag im kleinen Hafen in Palmeira auf Sal ein. Die Ueberfahrt war abwechslungsreich: Von Flaute bis stürmischer Wind mit hohen Wellen war alles dabei, vor allem auch viel Genusssegeln. Absolute Höhepunkte waren die Begegnung mit einer Delfinschule und zwei Walen, die mit unserem Schiff mitgeschwommen sind.

 

In die kapverdische Lebensart sind wir bereits eingetaucht. Michaels Geburtstag haben wir auf einheimische Weise mit lokaler Musik und hiesigem Essen gefeiert. Kontaktaufnahme mit Einheimischen fällt leicht: Auf Santo Antao waren wir mit Celso, Marie-Jose und ihrer Tochter Selma picknicken. In Mindelo auf Sao Vicente wurden wir täglich von einer freundlichen Kapverdianerin mit einheimischer Kost verwöhnt. Und hier in Tarrafal auf Sao Nicolau werden uns Nilson und August, zwei pfiffige Jungs, in die Kunst des Angelns einführen.

 

We are in Cape Verde since 10th of July! We entered the islands on Sundaymorning in the small port of Palmeira on Sal. The journey was good, we had all winds from no wind to stormy wind with high waves. But there were a lot of moments of relaxed sailing. Highlights have been dolphins and two wales, joining our boat.

 

We already went in contact with the capeverdian art of life. We celebrated Michaels birthday together with local friends, local food and music. It's easy to get in contact with local people: On Santo Antao we had a picnic together with Celso, Marie-Jose and their doughter Selma. In Mindelo on Sao Vicente we enjoyed every day local meal cooked by a very friendly woman. An here in Tarrafal on Sao Nicolau we will learn fishing, teached by two gentle boys.



Santo Antao, Kapverden, 08/16


Sal, Kapverden, 07/16


La Palma, 12/15-05/16


La Gomera, 06-11/15


Tenerife, 01-04/15


Gran Canaria, 12/14-01/15


Lanzarote, 10-12/14


Madeira, 08-09/14